Europa, so der Anschein nach Jahren der Wirtschaftskrise und des Aufschwungs nationalistischer Parteien, steht vor dem aus. Statt eines gemeinsamen Miteinanders im europäischen Rahmen stehen nunmehr negative Emotionen und Ressentiments, z.B. zwischen den "faulen Griechen" und "deutschen Sparnazis"
Der Mensch ist ein politisches Wesen („zoon politikon“). Zu dieser Einschätzung gelangte bereits Aristoteles vor mehr als 2000 Jahren. Was ist damit gemeint? Zunächst drückt sich in dieser Vorstellung die Beobachtung aus, dass Menschen als soziale Wesen naturgemäß in Gemeinschaften leben (bspw
Die „Entertainisierung von allem und jedem“ (Lammert, 2011, S.160) veranlasst Politiker/-innen und Wissenschaftler/-innen bisweilen zu düsteren Prognosen über die Zukunft der Demokratie. In unserem Beitrag zeigen wir auf, dass unterhaltsame Politikvermittlung durchaus auch Chancen bietet – wenn man
Wichtige politische Entscheidungen werden häufig in Gruppen getroffen. Davon verspricht man sich bessere Entscheidungen, getreu dem Motto "vier Augen sehen mehr als zwei". Die Forschung zeigt jedoch, dass Gruppen diesen Vorteil häufig nicht nutzen und teils eklatante Fehlentscheidungen treffen. Der
- von
- Nicole Harth
Kaum Jemand, der das Bild des knienden Willy Brandt nicht kennt. Es ist der erste Besuch eines deutschen Kanzlers in Polen seit dem zweiten Weltkrieg. Der damalige Bundeskanzler hat einen Kranz am Ehrenmal der Helden des Warschauer Ghettos niedergelegt, dann sinkt er auf die Knie und verharrt mit
Konservativ oder progressiv? Hierarchie oder Gleichheit? In unserem politischen Denken und Handeln werden wir durch Medien, Bildung und vor allem durch wichtige Bezugspersonen wie Familie und Freunde beeinflusst. Doch kann es sein, dass es schon genetisch zu einem gewissen Grad angelegt ist, welche
- von
- Julia C. Becker
Zottelige „Ökos“ und schwarz Vermummte – dieses Bild mag Ihnen zunächst erscheinen, wenn Sie an außerparlamentarischen Aktivismus denken. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, dass gesellschaftlicher Protest wesentlich vielfältiger ist. Mit psychologischen Theorien wird erklärt, warum Menschen an