Unbewusste Wahrnehmung bezeichnet die Beeinflussung unseres Verhaltens durch nicht-wahrnehmbare Reize – eine irritierende Vorstellung. Wir skizzieren die Forschungsgeschichte zur unbewussten Wahrnehmung und schildern eine theoretisch untermauerte Methode zu ihrer experimentellen Untersuchung
Fernsehen gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Aber wie sind wir überhaupt in der Lage dazu, Szenen, die jeweils nur für etwas mehr als eine Sekunde gezeigt werden, als zusammenhängende komplexe Handlung zu interpretieren? Haben wir besondere Fähigkeiten dafür entwickelt? Ein Blick
Begriffe wie „kognitiv“ oder „Kognition“ sind heutzutage aus dem Wortschatz der wissenschaftlichen Psychologie und vieler angrenzender Bereiche nicht mehr wegzudenken und auch die Alltagssprache hat das Wort inzwischen erobert, etwa in Form von „kognitiven Trainings“, „kognitivem Altern“ oder
Actionvideospiele sind sehr schnell, komplex, variabel und können ein intensiver Zeitvertreib sein. Können diese Spiele deshalb vielleicht auch grundlegende kognitive Funktionen (d. h. exekutive Kontrollfunktionen der Handlungskontrolle) optimieren? Die Forschungsliteratur zeigt, dass diese
Stellen Sie sich vor, Sie stehen in einer Sporthalle. Sie laufen an und springen einen Rückwärtssalto. Wie gut Ihnen diese Vorstellung gelingt, hängt davon ab, wie viel Erfahrung Sie mit dieser Handlung haben. Dem erfahrenen Turner Samuel sollte es leichter fallen, sich diesen Sprung vorzustellen
Unser Körper ist natürlichen Beschränkungen unterworfen. Zum Beispiel können wir nur Dinge bis zu einer gewissen Höhe erreichen und unsere Gliedmaßen nicht beliebig verrenken. Viele Alltagshandlungen gelingen nur, weil wir diese Beschränkungen durch antizipative Bewegungen überwinden. Obwohl uns
Schreiben zu können, wird häufig einfach nur als eine Fähigkeit der Sprachbeherrschung aufgefasst. Aus psychologischer Sicht handelt es sich aber um einen komplexen Problemlöseprozess, der seit den 1980er Jahren intensiv erforscht wird und auch die Entwicklung neuer Forschungsmethoden stimulierte
Wir sind umgeben von einer Flut von Objekten, Personen und Ereignissen, die auf unsere Sinne einwirken. Tatsächlich müssen wir nicht nur ständig neue Umweltinformationen verarbeiten, sondern zeitgleich auch unsere Handlungen planen, ausführen und überprüfen. Dabei ist bemerkenswert, dass keiner von
Welche Faktoren liegen dem Erfolg von Handlungen zugrunde? Am beispielhaften Ziel, Gewicht zu verlieren, unterteilen wir die Handlung in aufeinanderfolgende Aufgaben und erläutern die Prozesse, welche eine Zielerreichung wahrscheinlicher machen. Auf diese Weise bekommen Leser und Leserin einen